Zum Hörspiel kam ich durch einen Wettbewerb. Ich hatte vorher nur Prosa geschrieben, und versuchte mich Anfang der neunziger Jahre zum erstenmal an einem dramatischen Text. Der wurde zwar nicht prämiert, aber kurz nach dem Wettbewerb rief mich Franziskus Abgottspohn von Radio DRS1 an, der Mitglied der Jury gewesen war und mein Stück gemocht hatte. Er ermutigte mich, Hörspiele zu schreiben. Ich machte mich an die Arbeit, und DRS1 lehnte einiges ab und nahm einiges an. «Ich und die anderen», das 1991 produziert wurde, war meine erste literarische Veröffentlichung.

Ein weiterer Wettbewerb führte mich 1995 zu Radio DRS2. Das Thema war «Strasse», und ich schrieb in sehr kurzer Zeit «Der letzte Autofahrer», das zusammen mit einem anderen Stück prämiert und produziert wurde.

Regisseur des «letzten Autofahrers» war Claude Pierre Salmony, mit dem ich mich anfreundete. Die nächsten zwei Projekte waren Collagen, bei denen ebenfalls Claude Pierre Salmony die Regie führte. Ich war während der Produktion im Studio und entdeckte erst jetzt die vielen Möglichkeiten dieses Mediums.

Inzwischen habe ich mehr als ein Dutzend Hörspiele geschrieben, neben stilistisch experimentelleren Arbeiten auch immer wieder erzählende Stücke und Adaptationen meiner Erzählungen.

 

Ich und die anderen
Fremd gehen
In Vitro
Der letzte Autofahrer
Bildnis eines Knaben mit Peitsche
Fremd gehen
Agnes
Nachtkampf oder die Kunst des Tee-Weges
Werum mer vor de Schtadt wohned
Passion
Was wir können
Blitzeis
Jedermannsrecht
Treibgut
Das Schweigen der Blumen
Der Kuss des Kohaku

 

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